MPU - Ablauf:

 

Eine MPU dauert in der Regel mehrere Stunden und gliedert sich in folgende Teile:

 

1. Auswertung eines Fragebogens Angaben zur Person und Analyse Ihrer

    Verkehrsakte;

 

2. medizinische Untersuchung:

    allg. Gesundheitszustand, Reaktionsfähigkeit, Belastbarkeit, Laborwerte,

    Abstinenzzeiten etc.;

 

3. verschiedene Konzentrations- und Leistungstests;

 

4. psychologische Begutachtung:    

    auf die persönlichen Ursachen des erfolgten Fehlverhaltens, Einstellungen und

    Verhaltensänderungen wird genau eingegangen.

 

 

Ihr grundsätzliches Recht:

 

Sie dürfen Ihre "MPU-Stelle" frei wählen. Es steht Ihnen frei, Ihre MPU z.B. in Hannover, Braunschweig, Bielefeld, Lippstadt oder anderen Städten zu machen.

 

Die Behörden dürfen auf Ihre Auswahl der Gutachterstelle und Beratungsfirmen keinen Einfluss nehmen.

 

 

Warum Sie sich auf eine MPU(Medizinisch-Psychologische Untersuchung)

vorbereiten sollten!

 

 

Die meisten Menschen ( 80 % ) fallen ohne Vorbereitung durch solche Tests durch.

 

 

Wir kennen die Fragen der Verkehrspsychologen!

 

kennen Sie die Antworten?

 

Nur daran, an Ihren Antworten werden Sie in der MPU beurteilt.

 

Wenn man bedenkt, daß die wenigsten wissen, was sie erwartet, entsprechend nervös sind und die ganze psychologische Untersuchung nur etwa 45 bis 90 Minuten dauert, so ist es einleuchtend, daß Missverständnisse entstehen. Auch wenn die Gutachter gut ausgebildet sind und in ihrem schweren Beruf gute Arbeit leisten, so sind doch auch sie Menschen und könnten Ihre Aussagen und Antworten falsch interpretieren.

 

Es gibt einige Grundvoraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um die MPU zu bestehen. Wenn Sie auch nur eine Antwort nicht ausreichend, also schlüssig und nachvollziehbar, erklären können oder Wissensdefizite haben, können Sie davon ausgehen, daß der Gutachter zu einem negativen Ergebnis kommt.

 

Einige dieser Punkte haben wir hier mal aufgelistet:

 

> Der Gutachter bekommt Ihre Führerscheinakte und hat somit Kenntnis über deren  gesamten dokumentierten Inhalt aller Verkehrs- und Strafdelikte. Achtung, nicht zu verwechseln mit dem Punkteregister in "Flensburg", in dem Einträge frühzeitiger gelöscht werden, sofern es zu keinen weiteren Auffälligkeiten nach einem Delikt kommt. 

 

* Haben Sie sich über den Inhalt Ihrer Führerscheinakte auseichend informiert?

 

> Der medizinische Gutachter prüft Ihre regelmäßigen Laborwerte (Alkohol und Drogen) und auch Alkohol- und Drogenabstinenznachweise.

 

* Wissen Sie, wie diese bewertet werden, welche Laborwerte bei Alkohol und Drogen gefordert werden, und über welchen Zeitraum der Nachweis zu führen ist? Sind Sie ausreichend und kompetent über Abstinenzzeiten bei Alkohol- und Drogendelikten (auch bei Cannabiskonsum) informiert?

 

> Der Gutachter befragt Sie zu Ihren Trinkgewohnheiten in der Vergangenheit.

 

* Können Sie hier nachvollziehbare Angaben machen? Wenn ja, sind Sie sicher, daß diese Angaben auch Ihre BAK, (Blut-Alkohol-Konzentration) und Ihre "Giftfestigkeit" erklären?

 

> Während der MPU wird im Gespräch oder teilweise in Fragebögen Ihr Wissen über Alkohol und Alkohol im Straßenverkehr geprüft.

 

* Haben Sie sich ausreichend damit beschäftigt?

 

> Der Gutachter prüft, ob Verhaltens-Einstellungs-Änderungen ausreichend und tragfähig sind.

 

* Können Sie beurteilen und erklären, daß dies auf Sie zutrifft? (Die Aussage, ich trinke keinen Alkohol mehr, wird täglich mehrfach gemacht)   

 

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was der Gutachter prüft.

 

Wenn Sie bisher noch keine fachliche Hilfe in Anspruch genommen haben, kann es sein, daß Sie keinen der Punkte wirklich ausreichend darlegen können.

 

Die möglichen Folgen...

negative MPU!

 

Sollten Sie z. B. beim Untersuchungsanlass "Alkohol" negativ beurteilt werden, kann dies bedeuten, daß Sie eine Auflage erhalten, bzw. eine Empfehlung ausgesprochen wird.

Das heißt für Sie u. a. eine Therapie über den Zeitraum von 1 Jahr zu machen und im selben Zeitraum eine Selbsthilfegruppe zu besuchen. Oder es wird eine Empfehlung gegeben, 20 - 25 Stunden mit einem Psychologen zu arbeiten.

 

Das ist natürlich mit erheblichen Kosten verbunden.

 

Selbst wenn Sie die Auflagen erfüllen, bedeutet das noch nicht, daß Sie hinterher bei einer weiteren MPU eine positive Beurteilung bekommen.

 

Sie haben weitere Fragen zu den Themen, sprechen Sie mit uns...

wir helfen!

0531-70 155 07

wir begleiten Sie bis zur positiven MPU, garantiert | info@mpu24.de