Erhalten Sie einen kostenlosen Beratungsgutschein bei mpu24
Das YourRate-Siegel - Für Transparenz und Vertrauen
  • Braunschweig 0531 - 70 155 07
  • Hotline zur Abstinenz bei Alkohol und Drogen 0531-612 840 50

Strafen und Punkte bei mpu24 GmbH in Braunschweig

Auswirkungen von Alkohol auf den Körper

Obwohl Alkohol ein legales Genussmittel ist, hat er verheerende Wirkungen auf den menschlichen Organismus, dessen Wahrnehmung und Bewegung. Alkohol, in der Fachsprache Ethanol genannt, wird vor allem durch die Schleimhäute des Magens und des Darmes aufgenommen. Unterschätzen sollte man die Wirkung des Alkohols nicht, denn der höchste Promillewert im Blut ergibt sich erst nach 45 bis 90 Minuten. So kann es leicht passieren, dass man seine Grenzen überschreitet. Besonders aufpassen sollte man, wenn man auf nüchternen Magen trinkt, denn dann tritt die berauschende Wirkung schneller ein.

Der Körper reagiert auf das Nervengift unter anderem mit mangelnder Koordination und Hemmungslosigkeit. Besonders gravierend sind die Folgen des Alkohols, wenn man sich ans Steuer setzt, denn die Sehleistung, das Hörvermögen, die Konzentration und die Reaktionszeit werden beeinträchtigt. Außerdem werden bei steigendem Promillewert Abstände zu anderen Fahrzeugen und die Schnelligkeit des eigenen Fahrzeuges nicht mehr korrekt eingeschätzt.

Anhand der Statistik erkennt man, dass die Zahl der Verletzten und der Toten als Folge des Alkoholkonsums im Straßenverkehr seit dem Jahr 1992 kontinuierlich abgenommen hat. Trotzdem ist er einer der wichtigsten Auslöser für Autounfälle.

Promillegrenzen in Deutschland

Wegen der vielzähligen Effekte von Alkohol auf den Körper ist es nicht verwunderlich, dass Alkohol beim Autofahren verboten ist und eine Promillegrenze festgelegt wurde. Mit Promille wird die Menge des reinen Alkohols zur Körperflüssigkeit, welche bei Frauen bei ca. 60% und bei Männern bei ca. 70% liegt, in Relation gesetzt.

Die in Deutschland seit April 2001 vorgeschriebene Promillegrenze liegt bei 0,5. Bei einem niedrigeren Promillewert ist im Auto allerdings Achtsamkeit von Wichtigkeit, denn verursacht man mit einem Wert von über 0,3% einen Unfall oder benimmt sich fahruntauglich im Verkehr, drohen Strafen.

Gesetzliche Vorschriften

Die Promillegrenze bei Verkehsteilnehmern in der Probezeit oder unter 21 Jahren

Um unerfahrene oder junge Fahranfänger zu mehr Sorgfalt in Bezug auf Alkohol im Straßenverkehr zu zwingen, gilt bei ihnen seit dem 1. August 2007 ein totales Fahrverbot bei vorigem Alkoholkonsum. Die genannten Gruppen sind besonders gefährdet einen Unfall zu begehen, was sich durch Alkohol, wenn auch in Maßen, noch verstärken würde. Vor allem Jugendliche überschätzen auch ohne Alkoholkonsum oftmals ihr Können.

Übersicht der unterschiedlichen Promillegrenzen

  • 0,0% bei Verkehrsteilnehmern unter 21 Jahren oder innerhalb der Probezeit
  • 0,3% bei Fahruntauglichkeit oder Verwicklung in einen Unfall
  • 0,5% auch ohne äußerliche Anzeichen des Alkoholkonsums oder Teilnahme an einem Unfall, Bußgelder für Alkohol am Steuer

Befindet man sich mit einem gewissen Promillewert doch im Auto, drohen verschiedene Bußgelder bis hin zu Fahrverbot, Punkten in Flensburg und Gefängnisstrafen.

Bei jeder Überschreitung der 0,5 Promillegrenze erhöht sich die anfängliche Geldstrafe von 500 Euro um jeweils 500 Euro. Dabei werden dem alkoholisierten Fahrer jeweils 2 Punkte berechnet. Das Fahrverbot liegt zwischen ein und drei Monaten. Ein besonderer Härtefall liegt bei Gefährdung des Straßenverkehrs vor. Hier werden sieben Punkte berechnet und ein Einzug des Führerscheins oder eine Freiheitsstrafe drohen.

Verstößt man gegen die 0,0 Promillegrenze, da man in der Probezeit oder unter 21 Jahren alt ist, liegt laut Verkehrsrecht in Deutschland ein Verstoß der Kategorie A vor. Verstöße der Kategorie A sind im Vergleich zu Verstößen der Kategorie B besonders schwere Vergehen. Dazu zählen unter anderem die Gefährdung des Straßenverkehrs, zu geringer Sicherheitsabstand und eine zu hohe Geschwindigkeit. Als Konsequenz wird die Probezeit auf vier Jahre verlängert und ein Aufbauseminar verordnet.

Einspruch einlegen

Ab 0,3 Promille im Blut ist zufolge des Verkehrsrechtes eine Strafe möglich. Allerdings nur, wenn sich der Fahrer im Auto fahruntauglich benimmt oder an einem Unfall beteiligt ist. In manchen Fällen der besagten Fahrunfähigkeit ist folglich nicht klar, ob der Fahrer des Autos zurecht zu einem Bußgeld verurteilt wurde.

Diese Ursachen können zu einer Diagnose von Fahruntauglichkeit führen:

  • Kein oder falsches Licht einschalten
  • Unsichere Fahrweise
  • Eine rote Ampel nicht beachten
  • Auf der falschen Straßenseite fahren

Der Unterschied zwischen Ordnungswidrigkeit und Straftat

Grundsätzlich gilt das Fahren unter Alkoholeinfluss als Ordnungswidrigkeit, wenn der Promillewert nicht über 0,5 liegt und man gleichzeitig einen Unfall verursacht hat oder nicht fahrtauglich agiert. Außerdem gilt ein Promillewert ab 1,1 am Steuer immer als Straftat. Dabei handelt es sich um “absolute Fahruntüchtigkeit“.

Beim Fahren mit unter 0,5 Promille und gleichzeitiger Verursachung eines Unfalls oder Fahruntauglichkeit drohen 3 Punkte in Flensburg, der Verlust des Führerscheins, Bußgelder und sogar eine Freiheitsstrafe. Weiterhin kann der Führerschein mindestens sechs Monate bis zu fünf Jahre nicht neu erlangt werden.

Dieselben Strafen gelten ab 1,1 Promille, allerdings muss in diesem Fall kein zusätzlicher Unfall oder eine Fahruntauglichkeit vorliegen.

Zu den genannten Strafen muss bei einem Promillewert ab 1,6 zusätzlich eine medizinisch-psycholgische-Untersuchung (MPU) abgelegt werden, wenn man eine erneute Fahrerlaubnis beantragt.

Alkoholkonsum unter Radfahrern

Insbesondere Radfahrer scheinen die Konsequenzen des Alkoholkonsums vor der Fahrt nicht allzu ernst zu nehmen, dabei sind gerade sie besonders gefährdet. Sie erleben noch häufiger als Autofahrer einen Unfall durch den Rausch.

Bisher ist es Radfahrern erlaubt einen Promillewert von bis zu 1,6 zu besitzen, sofern sie nicht fahruntauglich sind oder einen Unfall verschulden. Ist dies jedoch der Fall, liegt schon ab 0,3 Promille eine Straftat vor. Auch ohne ein solches Verschulden liegt ab 1,6 Promille grundsätzlich eine Straftat vor.

Das Radfahren unter Alkoholeinfluss hat Konsequenzen bezüglich des Führerscheins. So werden bei einer Straftat bis zu 3 Punkte, ein Bußgeld und eine MPU verordnet. Nimmt man die MPU nicht wahr, muss der Führerschein abgegeben werden oder das Fahren eines Kraftfahrzeuges wird untersagt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Tatbestand Höhe des Bußgelds Punkte Fahrverbot Bemerkungen
Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze beim ersten Mal 500 Euro 2 1 Monate
Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze beim zweiten Mal 1000 Euro 2 3 Monate
Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze ab dem dritten Mal 1500 Euro 3 3 Monate
Straßenverkehrsgefährdung unter Alkoholeinfluss 3 Entziehung der Fahrerlaubnis, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

www.dvr.de/

Strafen für Drogenkonsum im Straßenverkehr

Abstinenznachweise in Braunschweig

Neben dem Alkoholgenuss gibt es noch den unerlaubten Konsum von Drogen vor dem Fahrtantritt, welcher zu einer Minimierung der Fahrtüchtigkeit führt. Für die unterschiedlichen berauschenden Mittel gibt es verschiedene Grenzwerte. Wird bei dem Fahrer keine Fahruntüchtigkeit festgestellt, liegt zwar keine Straftat vor, jedoch gilt laut dem Straßenverkehrsgesetz generell das Fahren unter dem Einfluss von „berauschenden Mitteln“ als ordnungswidrig. Im Bußgeldkatalog wächst die Höhe des Bußgeldes proportional zu der Anzahl der Verstöße gegen das Verbot des Drogenkonsums.

  • Wird man das erste Mal erwischt, drohen ein Bußgeld von 500 Euro, ein Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Außerdem wird eine medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) verordnet. Im Volksmund als „Idiotentest“ bezeichnet, soll diese korrekt bezeichnete „Begutachtung der Fahreignung“ wie der Name schon sagt, Auskunft darüber erteilen, ob der im berauschten Zustand gefahrene Verkehrsteilnehmer zum Führen eines Fahrzeuges geeignet ist.
  • Beim dritten Mal erhöht sich die Geldstrafe bereits auf 1500 Euro und das Fahrverbot auf drei Monate.

Sollte man sich also ertappen lassen, reißt dies ein empfindliches Loch in den Geldbeutel. Daher gilt es, keine Drogen zu konsumieren oder zumindest eine angemessene Zeit zu warten, bevor man sich wieder hinter das Steuer setzt.

Wie der Missbrauch von Drogen hinter dem Steuer festgestellt wird Hat man sich auffällig im Straßenverkehr, beispielsweise durch eine unsichere Fahrweise, verhalten und wird zu einer Verkehrskontrolle angehalten, hat man ein Problem. Das Durchführen eines Drogenschnelltestes, der die Konzentration des Stoffes im Schweiß oder im Speichel misst, ist eigentlich freiwillig. Allerdings kann bei einem Anfangsverdacht, wie zuvor genannt beispielsweise bei einer unsicheren Fahrweise, ein Bluttest durch einen Richter angeordnet werden.

Drogenkonsum in der Probezeit

Jugendliche sind größtenteils besonders experimentierfreudig was Drogen betrifft. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass das Fahren unter Einfluss von Drogen zu den A-Verstößen der Delikte in der Probezeit gehört.

Es handelt sich dann dabei um eine schwerwiegende Zuwiderhandlung gegen die Straßenverkehrsordnung. Ohne weiteres verlängert sich beim einmaligen Begehen des A-Verstoßes die Probezeit auf vier Jahre und ein Aufbauseminar, welches zwischen 250 Euro und 400 Euro kostet, wird angeordnet. Wenn der Fahranfänger in dieser nun vierjährigen Probezeit wieder gegen das Verbot des Drogenkonsums am Steuer verstößt oder einen anderen A-Verstoß begeht, wird eine verkehrspsychologische Beratung auf freiwilliger Basis angeordnet.

Dies geschieht auch, wenn der Fahrer zwei weitere B-Verstöße begeht. Grundsätzlich lohnt es sich an dieser nicht kostenfreien Beratung teilzunehmen, da so ein Punkt aus dem Verkehrszentralregister gestrichen werden kann. Begeht man nach zwei A-Verstößen noch ein gleichwertiges Delikt, verliert man seine Fahrerlaubnis für mindestens drei Monate. Eine Besonderheit bezüglich des Aufbauseminars liegt im Falle von Drogenkonsum am Steuer in der Probezeit vor. Und zwar leiten es speziell dafür zugelassene Psychologen.

Medikamente und deren Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit

Nicht nur allgemein bekannte Drogen wie Haschisch, Ecstasy und Heroin haben Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit. Auch im eigenen Medikamentenschrank kann der Verursacher für den nächsten Bußgeldbescheid liegen. Denn viele Arzneien haben auch Auswirkungen auf den Körper, die die Leistungsfähigkeit und das Reaktionsvermögen beeinflussen. Einerseits müssen behandelnde Ärzte den Patienten über mögliche Nebenwirkungen des verschriebenen Medikaments aufklären, andererseits ist jeder Fahrzeugführer selbst für seine Fahrtüchtigkeit zuständig und muss diese gewährleisten. Dabei sollte man in keinem Fall Medikamente und Alkohol gleichzeitig konsumieren. Auch wenn die Einnahme von Medikamenten hinter dem Steuer in der StVO nicht wirklich verboten ist, kann dies zu großen Problemen führen.

Hat man einen Unfall verursacht und es werden mittels Analysen Rückstände von Medikamenten im Blut gefunden, drohen gravierende Strafen. Diese können aus einem Bußgeld und einem Fahrverbot bestehen, allerdings möglicherweise auch aus einer Freiheitsstrafe, wenn es bei dem Unfall zu Toten kam.

Es gilt also, Medikamente nicht einfach kopflos einzunehmen, ohne mögliche Nebenwirkungen oder eine Fahruntüchtigkeit einzuplanen, sondern mit seinen Arzt oder Apotheker darüber zu reden.

Tatbestand Höhe des Bußgelds Punkte Fahrverbot Bemerkung
Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim ersten Mal 500 EUR 2 1 Monat
Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim zweiten Mal 1.000 EUR 2 3 Monate
Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr ab dem dritten Mal 1.500 EUR 2 3 Monate
Gefährdung des Straßenverkehr Gefährdung unter Drogeneinfluss 3 Entziehung der Fahrerlaubnis, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe
Kontakt
Braunschweig
Hagenbrücke 14
38100 Braunschweig 0531 - 70 155 07 0531 - 70 155 06
Hotline zur Abstinenz bei
Alkohol und Drogen

0531-612 840 50
Infos zu Laborkontrollen:
mpu-labor-niedersachsen.de
Öffnungszeiten
Braunschweig
Di - Fr:
12:00 - 18:00 Uhr
Sa (Seminartag):
ab 10 Uhr nach telefonischer Vereinbarung
Referenzen