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Hintergründe & Motive bei mpu24 GmbH in Braunschweig

Der Gesetzgeber schreibt eine MPU zum Thema Betäubungsmittel vor,

  • wenn es Hinweise auf Drogenkonsum gibt
  • bei einer Verkehrsauffälligkeit unter Einfluss von Betäubungsmitteln

Man geht davon aus, dass bei solchen Auffälligkeiten die Gefahr besteht, dass Drogenkonsum und Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr getrennt werden können. Die Gutachter sollen bei der MPU in Erfahrung bringen, ab wann und warum es zum Drogenkonsum gekommen war, der letztlich zur Auffälligkeit geführt hatte.

Ab wann wurden welche Drogen konsumiert? Wie oft wurden welche Drogen im Laufe der Zeit konsumiert? Wurden verschiedene Drogen (gegebenenfalls auch Alkohol) gleichzeitig konsumiert? Wie oft wurde zu der Zeit Alkohol getrunken und wie viel?

Darüber hinaus muss geklärt sein, warum es zum Drogenkonsum gekommen ist, warum der Drogenkonsum fortgesetzt wurde, gegebenenfalls trotz einer ersten Auffälligkeit, warum es zu einer Steigerung oder Veränderung des Drogenkonsums gekommen war.

Bei der Begutachtung müssen auch geprüft werden, wie weit sich eine Drogenbeziehung entwickelt hatte. Damit ist gemeint,

  • ob eine Drogenabhängigkeit entstanden war
  • ob eine fortgeschrittene Drogenproblematik vorgelegen hatte oder
  • ob eine Drogengefährdung ohne Anzeichen einer fortgeschrittenen Drogenproblematik vorgelegen hatte,
  • ob ausschließlich ein gelegentlicher Cannabiskonsum vorgelegen hatte.
Drogenabhängigkeit

In welche Katergorie gehören Sie?

Definitionen:

  • D 1 * Drogenabhängigkeit
  • D 2 * fortgeschrittene Drogenproblematik
  • D 3 * Drogengefährdung
  • D 4 * gelegentlicher Cannabiskonsum

Weitere Definitionen der Hypothesen D 5 * D 6 * D 7 * ergeben sich in einem Orientierungsgespräch.

Grundsätzlich unterscheidet man Drogenabhängigkeit von fortgeschrittener Drogenproblematik und einer Drogengefährdung, dem trotz ernsthafter Konsequenzen fortgesetzten Konsum einer Droge durch eine Person, die nicht von ihr abhängig ist. Das heißt keine Symptome von Toleranz, Entzug oder zwanghafter Beschaffung zeigt.

Man würde beispielsweise sagen, dass bei jemandem Alkoholmissbrauch vorliegt. Der infolge übermäßigen Alkoholkonsums wiederholt Unfälle baut, der Arbeit fernbleibt oder Eheprobleme hat, ohne Anzeichen für eine Abhängigkeit zu zeigen.

Beispiel Drogenabhängigkeit:

Das Muster zwanghaften Drogenkonsums ist durch Schlüsselmerkmale gekennzeichnet:

  • Toleranzentwicklung (das Benötigen immer größerer Mengen, um dieselbe Wirkung zu erzielen),
  • Entzugserscheinungen (unangenehme körperliche und psychische Reaktionen bei Absetzen der Droge) und Zwanghaftigkeit bei Einnnahme und Beschaffung (höhere Dosen als beabsichtigt einzunehmen),
  • den Drogenkonsum nicht kontrollieren zu können oder einen Großteil des Tages auf die Beschaffung zu verwenden,
  • Fortsetzung des Konsums trotz negativer Folgen,
  • fehlende Kontrolle der Konsummenge und -dauer,
  • Vernachlässigung anderer Aktivitäten oder Aufgaben,

Ihre Frage, wie kann ich mit der Argumentation einer "Drogengefährdung" eine MPU bestehen klären wir in unserem Orientierungsgespräch.

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